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evidence based medicine - individuell - persönlich

Die Reizstromtherapie ist ein wichtiger Baustein der Elektrotherapie. Reizströme werden über Elektroden (Plattenelektroden, Vakuumelektroden, Klebeelektroden) auf das zu behandelnde Gewebe übertragen. Je nach Stromform und Auswahl der Parameter (d. h. Impulsform, Impulsdauer, Pausenzeit, Frequenz, Intensität) können Reizströme vor allem folgende Wirkungen im Behandlungsgebiet hervorrufen:

  • Schmerzdämpfung

  • Durchblutungsförderung und Trophikverbesserung

  • Nervenstimulation vor allem zur Innervationsschulung und Lähmungsbehandlung

  • Muskelstimulation zum Muskelaufbau und -erhalt

  • Muskuläre Detonisierung

  • Iontophorese

Elektrotherapie
 

Nach ihrer Entstehung und spezifischen Wirkungsweise im Gewebe kann die folgende Klassifizierung der verschiedenen Reizströme vorgenommen werden:

  • Mittelfrequente Ströme: dabei handelt es sich um Wechselströme, die durch Überlagerung einer Basisfrequenz (2-9,5 KHz) mit einer Modulationsfrequenz      (0-250 Hz) entstehen. Beim AMF-Strom (amplituden-modulierter mittelfrequenter Strom) sowie bei den mittelfrequenten Strömen zur Muskelstimulation /MT und KOTS) erfolgt diese Überlagerung bereits im Gerät. Der vormodulierte Strom kann deshalb über nur zwei Elektroden an den Patienten abgegeben werden. Beim klassischen Interferenzstrom IF dagegen erfolgt die Überlagerung der beiden Frequenzen erst im Gewebe des Patienten, weshalb immer vier Elektroden zur Behandlung notwendig sind. Die hohe therapeutische Effektivität mittelfrequenter Ströme ergibt sich durch ihre minimale Hautreizung bei ausgeprägter Tiefenwirkung und damit guter Akzeptanz durch den Patienten.

  • Als niederfrequent gelten Impulsströme mit Frequenzen unter 1000 Hz. Mit den verschiedenen niederfrequenten Strömen DF, MF, CP, LP (diadynamische Ströme), UR (Ultrareizstrom), HV (Hochvoltstrom), FaS (faradischer Schwellstrom), TENS (mono- oder bidirektionale Rechteckimpulse) und T/R (Exponentialstrom) läßt sich der gesamte o.g. Anwendungsbereich abdecken. Im Gegensatz zu mittelfrequenten Strömen, können bestimmte niederfrequente Ströme auch zur Behandlung peripherer Lähmungen angewendet werden. 

 

Beim galvanischen Strom (G) handelt es sich um einen Gleichstrom, der das Gewebe mit konstanter Energie durchströmt. Galvanischer Strom wird vorwiegend zur Durchblutungsförderung und Schmerzdämpfung sowie zur Iontophorese (Einbringung eines Präparates mit Hilfe des Stromes) eingesetzt.

Die ESWT ist eine moderne, sehr wirkungsvolle Behandlungsmethode, bei der energiereiche Schallwellen (Stosswellen) in die schmerzenden Körperareale geleitet werden. Mit Hilfe dieses innovativen Heilverfahrens können krankhafte Veränderungen an Sehnen, Bändern, Kapseln, Muskeln und Knochen gezielt beseitigt werden. 

 

Ein Behandlungserfolg ist of schon nach 2-3 Sitzungen spürbar. Über 80% der Patienten berichten über Schmerzfreiheit oder deutliche Schmerzverminderung. Die wiedergewonnene Schmerz- und Bewegungsfreiheit gibt ein Stück Lebensqualität zurück. 

 

Stosswellen sind energiereiche, hörbare Schallwellen. Sie treten in der Atmosphäre, zB. bei Blitzschlag auf, oder wenn Flugzeuge die Schallmauer durchbrechen. 

Medizinisch werden Stosswellen bereits seit 1980 u.a. zur Auflösung von Nierensteinen eingesetzt. In der modernen Schmerztherapie übertragen Stosswellen Energie vom Ort der Erzeugung - dem Stosswellengerät - auf die Schmerzzonen im menschlichen Körper. Dort entfalten sie ihre heilende Wirkung. 

 

Stosswellen beschleunigen den Heilungsprozess im Körper, die Selbstheilungskräfte werden in Gang gesetzt. Der Stoffwechsel verbessert sich, die Durchblutung wird gesteigert, geschädigtes Gewebe regeneriert und heilt aus. 

Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT)
 

mögliche Indikationen:

  • Schulterschmerzen, z.B. Kalkschulter

  • Tennis- oder Golferellbogen

  • Patellaspitzen-Syndrom („Jumper’s knee“)

  • Schienbeinschmerzen / Tibiakanten-Syndrom

  • Schmerzen der Achillessehne

  • Fersenschmerz, Fersensporn

  • Chronische Nacken-, Schulter- und Rückenbeschwerden

  • Muskelverspannungen durch schmerzende Muskelknötchen (Trigger)

  • Kniearthrose

  • und viele mehr … 

mögliche Indikationen:

  • Schulterschmerzen, z.B. Kalkschulter

  • Tennis- oder Golferellbogen

  • Patellaspitzen-Syndrom („Jumper’s knee“)

  • Schienbeinschmerzen / Tibiakanten-Syndrom

  • Schmerzen der Achillessehne

  • Fersenschmerz, Fersensporn

  • Chronische Nacken-, Schulter- und Rückenbeschwerden

  • Muskelverspannungen durch schmerzende Muskelknötchen (Trigger)

  • Kniearthrose

  • und viele mehr … 

 

Die Ultraschalltherapie zählt mit dem Reizstrom zu den gängigen Behandlungsformen der physikalischen Therapie. Therapeutischer Ultraschall wird mit den Frequenzen 1 MHz oder 3 MHz als Dauerschall oder Impulsschall in unterschiedlichen Tastverhältnissen angewendet. Die Ultraschalltherapie wird aufgrund ihrer vielschichtigen Wirkungen der Mechanothermotherapie zugeordnet.

Je nach Therapieparameter (Behandlungsfrequenz, Schallart, Dosis, Behandlungsdauer und -turnus) steht bei der Ultraschallbehandlung eine thermische Wirkung (Wärmeentwicklung an reflektierenden Grenzschichten des Gewebes, z.B. Knochen, Gelenke) oder eine Mikromassage im behandelten Gewebesegment im Vordergrund.

Ultraschalltherapie

Die Wirkungen der Ultraschalltherapie können wie folgt zusammengefasst werden: 

  • Hyperämisierung

  • Beschleunigung von Stoffwechselfunktionen (Microzirkulation, Diffusionsvorgänge)

  • Erhöhung der Dehnbarkeit von Bindegewebsstrukturen (Kollagenfasern). 

  • Schmerzlinderung

  • Muskuläre Detonisierung und Spasmuslösung 

  • Beschleunigung von Heilungsprozessen 

  • Stimulierung der Frakturheilung 

  • Da Ultraschall von Luft reflektiert wird, verwendet man zur optimalen Übertragung der Schallwellen vom Ultraschallkopf zum Gewebe ein Koppelungsmittel (Ultraschall-Gel) oder beschallt unter Wasser (subaqual).

Seit den 60er Jahren kommt die Lasertherapie

in den verschiedensten Therapiebereichen zum Einsatz. Hierbei wird der, im Gegensatz zu den chirurgisch genutzten Hardlasern (ab 30 W), athermische therapeutische Low Level Laser

(bis etwa 500 mW) appliziert. Für dessen Anwendung in der physikalischen Therapie werden heute vorwiegend Infrarotdiodenlaser verwendet. Diese bestechen gegenüber anderen Laserarten durch ihre gute Eindringtiefe, hervorragende biostimulative Wirkung und leichtes Handling. Die Zuordnung der Lasertherapie zur Lichttherapie beruht auf ihren vielfältigen, komplexen photobiologischen Effekten. Ihre Wirkungen können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Verbesserter Energiehaushalt der Zellen

  • Antiphlogistische Wirkung

  • Antiödematöse Wirkung

  • Mikrozirkulatorische Wirkung

  • Gewebereparative Wirkung

  • Analgetische Wirkung

Lasertherapie
 

Entsprechend der Indikation lässt sich aus zwei Applikationsformen des Lasers wählen. Zur Behandlung von Tender Points, Trigger Points, Paraspinalpunkten, usw. bei der also eine Applikation auf nur kleiner Fläche (kleiner 1cm²) erforderlich ist, wird der punktgenaue Laserpen verwendet. Auch für die sanfte Anwendung in der Laserpunktur, die sich wie die Nadel- Akupunktur die Wechselbeziehung zwischen Haut und inneren Organen zu Nutze macht, ist der Laserpen das Mittel der Wahl. Zur Applikation auf größeren Flächen, wie bei Traumata, Gelenkerkrankungen oder dermatologischen Indikationen, empfiehlt sich der Einsatz der Laserdusche, die, falls nötig, auch über das Behandlungsgebiet bewegt werden kann. 

EMG-Biofeedback-Therapie ist eine wissenschaftlich anerkannte, wirksame Therapie- und Trainingsmethode zum Sichtbarmachen und Rückmelden (Feedback), von Muskelaktivitäten die der unmittelbaren Sinneswahrnehmung nicht zugänglich sind z.B im Beckenboden.

EMG-Biofeedback-Therapie
 

Mittels einer Sonde werden den Trainierenden dessen muskuläre Aktivitäten audiovisuell zurückgemeldet. Während der Biofeedback-Sitzung lernen die Trainierenden nicht nur diese physiologischen Vorgänge bewusst wahrzunehmen, sondern auch wie sie diese Vorgänge in ihrem Körper selbst gezielt beeinflussen und stimulieren können.Sowohl das Krafttraining als auch das sensomotorische Training kann exakter und differenzierter durchgeführt werden. 

 

Die Einsatzmöglichkeiten der Behandlungstechnik sind vielfältig. Über kurativeAnsätze hinaus findet Biofeedback auch Anwendung im Bereich des Peak-Performance-Trainings(Mentaltrainingim Spitzensport) und des Coachings. Es wird häufig zur Entspannung, aber auch zur Rehabilitation, zum Beispiel von erlahmten Muskeln, eingesetzt.

DEEP OSCILLATION® ist ein einzigartiges, patentiertes Therapieverfahren. Durch die Nutzung von elektrostatischer Anziehung und Reibung versetzen Impulse das behandelte Gewebe in angenehme Schwingungen mit biologischer Tiefenwirkung. Diese Schwingungen wirken im Gegensatz zu anderen Therapieformen äusserst schonend und bis 8 cm in die Tiefe auf alle Gewebebestandteile (Haut, leitendes Gewebe, subkutanes Fettgewebe, Muskeln, Blut und Lymphgefässe) ein. Es ist eine evidenzbasierte Behandlungsmethode.

Tiefenosszilation (Deep Oszillation)

Folgende physiologische Wirkungen durch die Therapie mit DEEP OSCILLATION® sind klinisch dokumentiert:

  • Schmerzreduktion

  • Antiinflammatorische Wirkung

  • Ödemresorption

  • Wundheilungsförderung

  • Antifibrotische Wirkung

  • Trophikverbesserung

  • Hautrötungsminderung

  • Entgiftung

  • Verbesserung der Gewebequalität
     

 

Durch die sehr sanfte Natur dieser Therapie kann DEEP OSCILLATION® sehr früh nach Verletzungen und vom ersten Tag an nach einem postoperativen Eingriff angewendet werden. Auch bei chronischen Erkrankungen werden sehr wirksame Ergebnisse erzielt.

Fußplatten des Gerätes. Diese Platten bewegen sich sto- chastisch-randomisiert, also sich ständig ändernd und nicht vorhersehbar, in allen Dimensionen (vor / zurück, rechts / links, aufwärts / abwärts). Durch die permanent wechselnden Bewegungen wird der Patient immer wieder aus dem Gleichgewicht gebracht und lernt, auf die Störungen wirksam zu reagieren, dadurch kann er Bewegungen im Alltag besser ausführen.

 

„in Bearbeitung“

Vibrationstherapie

Mittels einer Sonde werden den Trainierenden dessen muskuläre Aktivitäten audiovisuell zurückgemeldet. Während der Biofeedback-Sitzung lernen die Trainierenden nicht nur diese physiologischen Vorgänge bewusst wahrzunehmen, sondern auch wie sie diese Vorgänge in ihrem Körper selbst gezielt beeinflussen und stimulieren können.Sowohl das Krafttraining als auch das sensomotorische Training kann exakter und differenzierter durchgeführt werden. 

 

Die Einsatzmöglichkeiten der Behandlungstechnik sind vielfältig. Über kurativeAnsätze hinaus findet Biofeedback auch Anwendung im Bereich des Peak-Performance-Trainings(Mentaltrainingim Spitzensport) und des Coachings. Es wird häufig zur Entspannung, aber auch zur Rehabilitation, zum Beispiel von erlahmten Muskeln, eingesetzt.

 

Stochastische Resonanz Therapie resultiert aus neuesten Ergebnissen der Forschung. Zeptoring ist abgeleitet von den Rezeptoren, den Sensoren des Menschen.

Diese Therapieform basiert auf dem Phänomen der Stochastischen Resonanz (SR) - einer der wichtigsten Mechanismen für die Entwicklung und Funktionsweise des menschlichen Nervensystems.

srt-zeptoring®setzt Reize nach dem Zufallsprinzip, was sich positiv auf das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln auswirkt.

srt zeptoring® ist eine äußerst erfolgreiche Präventions- und Therapiemassnahme bei zahlreichen neurologischen und orthopädischen Erkrankungen und Schädigungen, insbesondere bei Bewegungsstörungen.

SRT-Zeptoring

srt zeptoring® verbessert:

  • das motorische Lernen durch Optimierung der Informationsselektion im Gehirn und Freisetzung von Neurotransmittern (z.B. Dopamin) sowie die Aktivierung von Hirnarealen,

  • die Gehfähigkeit durch Aktivierung spinaler Rhythmusgeber,

  • die Gleichgewichtsregulation durch optimierte Wahrnehmung und Reflexsteuerung

  • die Reflexsteuerung, indem es den Preflex optimal einstellt,

  • die Funktionsweise und das Wachstum neuronaler Zellverbände und schützt die Nervenzellen,

  • das Timing von Bewegungen durch Aktivierung des Kleinhirns,

  • den Knochenstoffwechsel und erhöht die Knochenfestigkeit.

 

Zu den Anwendungsgebieten gehören:

  • Ataxie (Gleichgewichtsstörungen)

  • Sturzprävention

  • M.Parkinson

  • Multiple Sklerose (MS)/Amyotrophe Lateral-Sklerose (ALS)

  • ADHD (Hyperaktivität bei Kindern)

  • Schlaganfall

  • Schädel-Hirn-Trauma

  • Inkomplette Querschnittlähmung/spinale Läsionen

  • Depression

  • Harn-Inkontinenz

  • Orthopädische Läsionen (z.B. Bandrupturen, Frakturen)

  • Osteoporose

  • Neuropathie/Diabetes

  • Schmerz

SRT ZEPTOR® MEDICAL

Das srt zeptoring® wird mit dem speziell dafür entwickelten srt zeptor® medical plus noise durchgeführt (patentrechtlich geschützt). Während der Therapie steht der Patient auf den zwei Fußplatten des Gerätes. Diese Platten bewegen sich     sto- chastisch-randomisiert, also sich ständig ändernd und nicht vorhersehbar, in allen Dimensionen (vor / zurück, rechts / links, aufwärts / abwärts). Durch die permanent wechselnden Bewegungen wird der Patient immer wieder aus dem Gleichgewicht gebracht und lernt, auf die Störungen wirksam zu reagieren, dadurch kann er Bewegungen im Alltag besser ausführen.

SRT ZEPTORING®

basiert auf langjährigen wissenschaftlichen Arbeiten internationaler Forschungsteams aus den Bereichen der Neurophysiologie und -biologie, der Orthopädie, der Physik, der Informatik, der Sportwissenschaften und weiterer Disziplinen.

OPTIMIERTE GERÄTESPEZIFIKATIONEN:

• regelbare Einleitung des „stochastischen Signals“
• patientenindividuelle Behandlungsabläufe, programmierbar durch Therapeuten mittels      einfach zu bedienender Menüsteuerung
• Programminterface zum Laden von professionellen Trainingsprogrammen, entwickelt       durch das sportwissenschaftliche Institut der Universität Frankfurt

 

Die Kryotherapie (griech. kryo: kalt), auch als Kältetherapie bezeichnet, gehört zu den Verfahren der physikalischen Medizin und besteht sowohl in der lokalen als auch in der systemischen Anwendung von Kälte zu therapeutischen Zwecken. 
Die Hauptanwendungsgebiete der Kryotherapie sind die Traumatologie und die Rheumatologie.

Die Cryotherapie basiert auf einer Oberflächenkühlung und somit einer lokalen Verringerung der Gewebetemperatur. In der Kaltlufttherapie dient dazu ein kontinuierlich gekühlter Luftstrom mit konstantem Temperaturbereich. Als Folge ergeben sich eine Reihe thermoregulatorischer Wirkungen, die bei verschiedenen Indikationsstellungen erwünscht sind. 

Kältetherapie (Cool Packs)

Im einzelnen bestehen folgende physiologische Wirkungen der Cryotherapie:

  • Beeinflussung sensorischer Nerven

  • Verringerung der Nervenleitgeschwindigkeit

  • Unmittelbare vasokonstriktorische Wirkung

 

Die Kaltlufttherapie hat ein enorm breites Anwendungsspektrum. Sie eignet sich unter anderem hervorragend zur Behandlung von Bursopathie, Tendopathie, muskuloskelettalen Schmerzen, Weichteilverletzungen.

 

Fango (italienisch fango, Plural fanghi: Schlamm, Schlick, heilender Schlamm) ist ein Mineralschlamm vulkanischen Ursprungs und wird in der Peloidtherapie verwendet. Obwohl sie ähnlich in Anwendung und Wirkungsweise sind, werden aufgrund unterschiedlicher Aufbereitung und Zusammensetzung grundsätzlich zwei Arten von Fango unterschieden: organischer und anorganischer Fango. 

Wärmetherapie (Fango, Paraffin)

Anwendungsgebiete

Fango wird unter anderem bei Bindegewebs- und Muskelrheumatismus, chronisch rheumatischen Gelenkerkrankungen, Fibromyalgie, Hexenschuss, Ischialgie, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen, Spasmen glattmuskulärer Organe, traumatischen Kontusionen und Distorsionen, Sehnenscheidenentzündung, Menstruationsbeschwerden, Muskelverhärtung, Muskelkater, Neurodermitis, Schuppenflechte und Ekzemen angewendet. 

Wirkung

Fango kann allein durch die hohe Temperatur die Durchblutung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur fördern. Das kann auch zur Entspannung der Muskulatur und u. U. zur Linderung von Schmerzen beitragen. Eine sogenannte „Stärkung des Immunsystems“ ist nicht plausibel und wäre auch nicht immer wünschenswert (z. B. bei Autoimmunerkrankungen). Eine erhöhte Ausschüttung von Endorphinen oder ACTH ist nicht nachgewiesen, letztere wäre auch nicht immer wünschenswert.